Unser Wochenende vom 01.12.-03.12.17 Emil der Wichtel hält Einzug

Ausnahmsweise mal wieder mit einem…

…Donnerstag

Zwergnase war im Bett und ich startete mit den letzte Vorbereitungen für Emil dem Wichtel. Denn dieser soll ja heute Nacht einziehen. Zwergnase ist fürchterlich aufgeregte, denn schon im Laufe der Woche hat Emil kleine Botschaften und Überraschungen hinterlassen. (Könnt Ihr auch regelmäßig bei Instagram sehen 😉 + Eindrücke aus unserem Alltag)

Naja, jedenfalls musste noch eine Wichteltür angebracht werden (mit einem kleinen Fenster in der Tür. Die leuchtet im Dunkeln. Also fluoreszierende Folie), dann bringt er noch eine Weihnachtsuhr mit, die rückwärts läuft (Link seht ihr wie es geht). Sie zeigt auch nicht die Uhrzeit an, sonder wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Und einen Adventskalender bringt Emil auch noch mit. Mit Schoki und klitze kleinen Überraschungen wie Malseife, Waschlappen, Fruchtquetschzeug… (Wir füllen täglich was in den Kalender, nicht alles auf einmal)

Wir hatten gerade kurz vor 23 Uhr, als Kelly und Finn sich meldeten. Der Zwerg wurde wach! Scheiei…. Mist! Gott sei Dank bekommt er kaum was mit wenn er gerade wach geworden ist. Aber sicherheitshalber tänzelte ich von seiner Kinderzimmertür bis zur Badezimmertür vor ihm her. Sicher ist sicher. Schon alleine weil so ein roter Adventskalender an einer weißen Wand eigentlich nicht zu übersehen ist. Eigentlich. Er sah nichts. – Dann konnte ich ins Bett.

Freitag

Nachdem der Zwerg im KiGa war, frühstückte ich erst einmal eine wunderbar duftende Honig-Pomelo, Kelloggs und Apfeltee mit Honig.

Dann ging es, wie gewohnt am Freitag, an den Hausputz. Der ziemlich fix ging. Nur das Wischen hebe ich mir für Samstag auf.

Gegen Mittag kam ich auch endlich dazu durch meine Weihnachtsbücher und Zeitschriften zu stöbern. Auf der Suche nach dem passenden Menü. Es mag ja nicht jeder alles…. :-/ Fey half mit.

Heute haben wir von unserer Firma Weihnachtsfeier. Deshalb kam Wolfgang eine gute Stunde früher nach Hause. Wir holten den Zwerg von KiGa ab und unterhielten uns noch über den Wichtel. Auch im KiGa zieht wohl ein Wichtel ein. Man hat schon Spuren gefunden. Dann war es auch schon an der Zeit sich fertig zu machen. Um halb 6 fuhren wir los und so gegen 12 waren wir wieder Zuhause.

Samstag

Der Tag startete blöd. Um halb 5 wurde ich durch Kopfschmerzen wach. Ich nahm rasch meine Migränetabletten, damit der Tag nicht blöder wurde und legte mich wieder hin. Brachte nur nichts. Es wurde immer schlimmer. Es wurde eine Migräne mit allem drum und dran. Schon das 2. mal innerhalb von 4 Wochen (ein mal an einem Montag). Ich glaube es wird immer schlimmer und öfter. Um 9 Uhr bekam ich noch eine Niesattacke, und nach einer solchen bin ich immer total erkältet. Na super Niesen und übel…. das passt gar nicht… Durchhalten, ist ja hoffentlich nur heute.

Um 11 Uhr sind wir los einen Adventskranz besorgen. In einem Gartencenter sahen wir einen, der noch nicht mal besonders Dekoriert war. Eine Schleife, drei Kugeln und ein bisschen Engelshaar. Für knapp 40€! Wer kauft denn so was?! Unsere Nordmanntanne mit 2 Meter 50 war letztes Jahr nur ein bisschen teurer. In dem Baumarkt neben an suchte Zwergnase einen aus, in seiner Lieblingsfarbe rot. Mir gefällt er jetzt nicht so gut, aber dem Zwerg und Wolfgang.

Und dann wieder ins Auto… Und mir ist sooo schlecht…. Durchhalten, durchhalten, durchhalten. Nur noch eben einkaufen.

Trotz Übelkeit machte ich Zwergnase und mir rasch ein paar Brote zu essen mit Brühe. Irgendwie tat das gut. Ausnahmsweise durfte Zwergi mal wieder mit der Play Station (1) spielen, der Schatzplanet. Wolfgang sagte ich sei eingeschlafen, ich glaubte es nicht so recht, denn ich habe mitbekommen wie sich Wolfgang mit meiner Mama unterhalten hat und was in dem Spiel von Zwergnase passierte. Vielleicht bin ich zwischendurch mal eingeschlafen.

Als ich „richtig“ wach war spielten Wolfgang und Zwergi gerade mit dem Schaufelradbagger von Wolfgang den er letztes Jahr zu Weihnachten von mir bekam

Zum Abendessen bestand Zwergnase darauf, den Fast-Food-Friday nach zu holen. Also gab es Pommes und Nuggets mit Salat.

Abends spielten wir noch zwei Spiele. Jenga…

Und Trivial Pursuit Disney. Das Jenga Spiel ist so eine Art Wahrheit oder Pflicht Spiel. Bei den grünen Steinen muss man eine Frage beantworten und beiden roten muss man eine Aufgabe erledigen. Dann gibt es noch naturfarbene Steine bei denen man nicht machen muss. Zwergi zog als erstes einen grünen Stein. Seine erste Frage lautete: Wer war deine erste Große Liebe? – Mama! – So ein kleines Tränchen kam dann doch in mein Auge. Zweite Frage: Worauf bist du stolz? – Darauf das ich Euch habe. Ihr seid die besten Eltern. -Da weinten wir beide.

Sonntag

Heute wollte ich eigentlich den Rest machen, an Dekoration.

Aber irgendwie ging alles schief. In unsere Wand bekomme ich nicht einen Nagel, eher haue ich die krumm. Aber dafür habe ich jetzt ein hübsches Loch in der Wand.

Wolfgang und Zwergnase wollten, oder besser sollten Plätzchen backen. Den Teig bereitete ich vor. Es lief auch alles ganz gut. Bis die Plätzchen verbrannten. So habe ich mir den 1. Advent NICHT vorgestellt. Ich habe schlechte Laune!

Jetzt räume ich den ganzen Schei… Mist weg und lasse die Wände halt kahl. Bis mir was einfällt wie ich alles an die Wand bekomme. Ich bin unzufrieden, weil ich kaum das geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Mein Dekoast hängt immer noch nicht (sollte er schon zu Halloween),  die Wände sind kahl, dabei habe ich ganz viele Tannenzweige in der Garage, ich habe nicht gebacken  (es sollte Walnußlebkuchen geben) und die Außenbeleuchtung ist auch noch nicht dran. Das werde ich nächstes Jahr als erstes machen, so Anfang, Mitte November.

Ab 16 Uhr machten wir es uns dann gemütlich und feierten den Advent. Wir hörten CD’s von Rolf Zuckowski, sangen auch selber, erzählten uns was wir uns zu Weihnachten wünschen, oder wie wir früher Weihnachten gefeiert haben. Da musste ich wieder ganz wehmütig an meine Oma denken, wie wir gesungen haben, Gedichte aufgesagt haben, fast alle Lieder und Gedichte kenne ich von ihr. Und wie sie mir von früher erzählt hat, vom 1. und 2. Weltkrieg. Es war eine so schöne Zeit. Wie ich diese vermisse, das glaubt mir keiner. Ich vermisse die Geschichten, ihren Geruch ihr Stimme und wie sie sprach, meist Plattdeutsch, sauerländer Platt.

Irgendwann kam das Gespräch auf Weihnachtsmann und Christkind. Zwergnase glaubte nie an diese. Warum weiß ich nicht. Und dann sagte er es: „Mama. Der Wichtel bist doch du!?“ – Was sollte ich dazu sagen? „Ja, aber ich wollte ein bisschen Zauber zu uns nach Hause holen. Einen Wichtel, der Streiche ausheckt, der Geschichten zu erzählen hat und noch so einiges mehr. Einen Zauber der uns allen die Augen leuchten lässt. Weil Weihnachten eh eine besondere Zeit ist. Darf dir denn Emil weiter schreiben?“ Er darf und freut sich auf weiter auf seine Botschaften.

Das war auch schon Unser Wochenende. Ich wünsche Euch eine schöne Dezemberwoche.

Eure Lys

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Weihnachtsuhr In Schneemannoptik

Für unseren Zwerg bastelte ich eine Weihnachtsuhr, die rückwärts läuft. (Naja, eigentlich bekam er dies von unserem Wichtel Emil 😉 )  Damit er sehen kann wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Natürlich kann man die Uhr auch ganz normal „vorwärt laufen“ lassen.

Sie ist super einfach zu basteln, selbst ich hab es hin bekommen

 Ihr braucht ein großes, stabiles Stück Pappe. Oder 2. Je nachdem wie stabil die Pappe ist. Ich nahm 2. Auf der Pappe malt ihr mit dem Zirkel einen, bzw 2 Kreise. Bei zweien denkt bitte daran, dass beide gleich groß sein müssen, da sie zusammengeklebt/ aufeinander geklebt werden.

Schneidet den Kreis aus und malt ihn weiß an.

Für den Zeiger schneidet ihr ein „unförmige“ Dreieck aus, es soll ka eine Möhre sein. Die sind selten gerade gewachsen 😉 und malt diesen orange an.

In der Zeit in der die Farbe trocknet, kann man wuderbar den Zylinder und etwas Deko für den Hut zurechtschneiden. Für den Hut nahm ich schwarzen Din A 5 Tonkarton und Schnitt einfach alles weg was nicht nach Zylinder aussieht. Das obere Teil leicht Trapetzförmig. Die Blätter der Stechpaöme, ebenso wie die Beeren ein auch leicht von Hand zu zeichnen

 Nun wird alles auf das „Zifferblatt“ geklebt und beschriftet und das Gesicht wird aufgemalt. Dank dem Zirkel wissen wir wo sich die Mitte der Uhr befindet. Dort kommt natürlich der Zeiger hin, der mit so einer Briefklemme befestigt wird. Da ich solche Zeile nie habe, aber dafür ganz viele Schrauben und Muttern, nahm ich diese. Dafür bietet es sich an, alles erst mit dem Bleistift vor zu zeichnen. Nachgemalt habe ich es mit einem Edding 

Mit einem Schwämmchen oder einen wirklich groben Borstenpinsel werden zum Schluß noch die Wangen getupft. Wenn ihr habt nehmt ihr Bildaufhänger, um die Uhr an zu bringen. Auch diese Teile habe ich nie da. Ich nahm einen Faden, den ich mit einer guten Portion aus der Heißkleberpistole festklebte. 

🙂