Ein wenig mehr als „Ich hab dich lieb“ – Was ich ab sofort zu meinem Sohn sagen werde

Vor wenigen Minuten waren Papi, Zwergnase (3 1/2) und ich noch draußen. Zwergi und Papi haben Fußball gespielt. „Mama, du musst zugucken wie ich ein Tor schieße!“ rief mir Zwergnase zu und er spielte mit voller Begeisterung. Wie fast jeden Tag. Ich rief ihm zu „das machst du super, zeig dem Papa mal wie man Fußball spielt“. Als ich dann so dasaß und den beiden Jungs beim Fußballspielen zugeschaut habe, habe ich mit so überlegt: Vielleicht sollte ich meinem Zwerg mal ganz oft sagen was er Super toll macht. Und noch vieles mehr. Wann habe ich zum Beispiel das letzte mal zu Zwergi gesagt: Du bist großartig!.

Natürlich sage ich ihm jeden Tag, dass ich ihn lieb habe und er mein Lieblingsjunge ist, auch das wir ein ganz tolles Team sind, meist mit ganz viel Knuddeln. Aber es gibt noch so viel mehr was ich ihm sagen könnte. Die Palette an ehrlich gemeinten Komplimenten, sind nahezu unerschöpflich. Ich kann mit meinen Komplimenten mein Kind zu einem selbstbewussten Menschen groß werde sehen. Wie ich mit ihm rede und umgehe wirkt sich unwillkürlich auf sein Leben, sein Charakter, seine Persönlichkeit aus. Es gibt so vieles was ich meinem Kind mit auf den Weg geben kann.

Zum Beispiel könnte ich meinem Zwerg doch mal sagen:

  • Du machst mich stolz
  • Du bist was besonderes

und anstatt immer nur zu sagen „Ich hab dich lieb“ oder „ich liebe dich“ könnte ich doch auch mal sagen „Du bist das Licht meine Lebens“, „dir gehört mein Herz“ oder ein viel intensieveres Ich Liebe Dich „Nichts wird ich je davon abhalten dich zu lieben!“

Wenn Zwergnase mal wieder Skateboard fährt, oder es wenigstens versucht, genau so wie Tennis, und es mal wieder nicht klappt, könnte ich doch auch mal sagen

  • du schafft das schon bzw, du kannst alles schaffen, was du dir vornimmst
  • ich glaube an dich
  • ich finde es toll wie du was neues lernst

Ab Sonntag Abend freue ich mich immer auf das nächste Wochenende, weil ich da meine Zeit mit dem Zwerg und mit meinem Mann verbringen darf. Wir unternehmen viel, wie Spiele, Radfahren oder, oder, oder. Auch hier habe ich Gelegenheiten die ich nutzen kann, um meinem Zwerg zu sagen wie toll er doch ist. Angefangen beim Frühstück:

  • Du machst meine Tage schöner!
  • Du bist ein großartiger Teil dieser Familie

Bis hin zum Sonntag Abend, an dem wir uns dann noch mal vom vergangenen Wochenende erzählen:

  • Du machst meine Erinnerungen schöner

Und beim zu Bett gehen werde ich dem Zwerg auch nicht immer und immer wieder in den Arm nehmen und ihm sagen „Ich hab dich lieb“, ich werde ihm des öfteren sagen:

  • Ich bin so glücklich, dass ich dich habe
  • Du bedeutest mir so viel
  • Mein Herz gehört dir

Ich finde es schade, wenn Eltern, oder ein Elternteil, von der Arbeit nach Hause kommt und das Kind wird ignoriert, so wie ich es leider hin und wieder bei meinem Vater erleben musste. Er kam von der Arbeit Heim und sagte nichts. Eine ganze lange Weile. Auf Fragen oder Annäherungen kam nie etwas wider. Ich hatte aber einen tollen Vater, er war ja nicht immer so. Aber so etwas kann auch schief gehen. Ein Kind könnte sich doch ungeliebt fühlen.

Ich werde ab sofort, wenn ich von der Arbeit Heim Komme, bzw. ihn aus der KiTa Abhole, sagen, dass ich am liebsten meine Zeit mit ihm verbringe und er mir die düstere Stimmung, falls vorhanden, vertreibt.

Schlimm finde ich auch wenn man den Kindern nicht kuschelt, weil sie vielleicht gerade was angestellt haben. Quasi die Nähe entziehen oder sie aus Teilen des Familienlebens isoliert. Wird in solchen Fällen nicht darüber nachgedacht, dass man das Kind auch so verletzten kann? Dass das Selbstvertrauen leidet?

Das ist etwas, was ich für meinen Zwerg nicht will. Ich will immer da sein, ich will ihm immer das Gefühl geben das er genau der richtige für mich ist, das ich ihn nehme wie er ist: Als kleinen, liebevollen, kuschelbedürfigen Rabauken. Der, egal was er anstellt, immer geliebt, geschätzt und geachtet wird.

Zwergi ist nicht mein leibliches Kind. Er ist nicht unter meinem Herzen gewachsen, sonder Mittendrin! Genau das sollte ich ihn wissen lassen.

Die Lys

Schokoladiger Schokoladenkuchen

Der Schokokuchen ist so schokoladig, dass er mit recht „Schokoladiger Schokoladenkuchen“ Heißen darf. Zwergnase und meine Mutter haben ihn mit heißhunger gegessen. Er ist nur sehr sättigend.

Ihr braucht:

Für den Kuchen

150 g Feine Herbe Sahneschokolade

250 g Butter

100 g Zucker (wer es etwas süßer mag nimmt 120 g)

5 Eier

3 EL Mehl

3 EL Backkakao

1 TL Backpulver

Für den Guss

150 g Feine Herbe Sahneschokolade

150 ml Sahne

So wird´s gemacht

Der Kuchen

  • Schokolade und Butter über einem Wasserbad schmelzen
  • Eier und Zucker schaumig rühren
  • Mehl, Kakao und Backpulver hinzu geben
  • Die Schokoladenbutter unterheben
  • In den Vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 30 Min. backen

Der Guss

  • Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, und dabei glatt rühren
  • Sobald die Schokolade geschmolzen ist, Topf vom Wasserbad nehmen und die Sahen gut unterrühren
  • Den Guss über den Kuchen verteilen

Probiert es aus. Er ist wirklich lecker!