Das Weihnachtswochenende vom 22.12.-24.12.17

Unser Weihnachtswochenende war stressig, aber sehr schön. Schon alleine die leuchtenden Augen vom Zwerg am Heiligen Abend. 

Freitag 

Der letzte KiGa Tag. Zwergnase wollte heute mal nicht bis zum Nachmittag bleiben. Er ist zu sehr aufgeregt wegen Weihnachten, Silvester und seinem Geburtstag. Heute verteilte er schon mal seine Einladungen, die ich gestern noch fix gebastelt habe, an seine Freunde

Nachdem der Zwerg im KiGa war, ging es los zum Einkaufen. Das letzte für Weihnachten, Salat, Gemüse, Obst, Brotbelag…. Und gleich danach konnten wir den Zwerg auch schon aus dem Kindergarten abholen. Es war schon 12. So ein ärger. Die Zeit ging rum wie nichts und ich habe noch sooo viel zu tun.  

Ich verstaute die Einkäufe, dabei fiel mir siedend heiß ein, dass ich für Weihnachten alles im Haus habe, nur nicht für heute und morgen :-/ Meine Mama musst eh noch mal los. Also gab ich ihr einen Einkaufszettel mit. Wolfgang, Zwergi und ich sind dann auch noch mal ins Städtchen, um einen Geburtatagskorb im Spielwarenladen fertig zu machen und Zwergnase beim Frisör zu bringen. Es sollte nicht lange dauern. Denn, wie gesagt: Viel zu tun! Auf dem Weg zum Auto trafen wir einen guten Freund vom Zwerg und seine kleine Schwester, plus Eltern, die gute Bekannte von uns sind. Wir verbrachten fast 2 Stunden auf dem Spielplatz. Jetzt habe ich morgen verdammt viel zu tun. All das was liegen geblieben ist, plus Plätzchen backen, wischen, vorkochen, Tannenbaum aufstellen… Welch Freude. Aber dafür hatten wir einen netten Nachmittag und die Kids Spass 🙂

Nachdem Abendessen wollte Zwergnase weitet die Uhr lernen, weil er eine Uhr in seinem Zimmer haben wollte damit er weiss wann er aufstehen kann. Mittlerweile kann er sie richtig gut lesen

Samstag

Nach dem Frühstück wurde geputzt. Zwergi half ordentlich mit.

Gegen Mittag, Wolfgang kümmerte sich um den Rest putzen, ging ich schon mal in die Küche und fing schon mal an zu wirtschaften. Vorkochen, und Plätzchen backen. Für das Dessert am Heiligen Abend füllte ich geschmolzene Schoki in Kugeln, um Hohlkörper zu bekommen, die ich füllen möchte. Ich glaube nur nicht das es was wird, sagte auch meine Mama.

Um 16 Uhr fingen wir mit unserem Tannenbaum an. Dieses Jahr das erste mal mit einem künstlichen. Er wurde komplett zusammengesteckt, auch die einzelnen Äste. So kannte ich das auch noch nicht

Nach gut 4 Stunden waren wir fertig

Das Abendessen war so eine Sache. Da ich so genial war und schon alles vorher für Weihnachten besorgt hatte, immer alles nach und nach und den Einkaufszettel stets im Blick, hatte ich nichts für Abends :-/ Also gab es Miracoli. 

SonntagHeilig Abend

Aufregung pur. Um 5 kam Zwergi zu uns. Ich könnte ihn überreden noch bis 6 in unserem Bett liegen zu bleiben. Denn 5 ist mir dann doch zu früh.

Wir frühstückten so gegen 9 ausgiebig, lange und gemütlich

Dann rief wieder die Küche nach mir. Unter anderem musste ich auch das Essen für morgen machen. Denn wir fahren zu unseren Eltern und ich bringe jedes Jahr einen Filettopf mit.

Zwischendurch mal Abewaschen und auch hier half mir Zwergnase fleissig

Ich hielt mich fast den ganzen Tag in der Küche auf. Ab 16 Uhr mit dem Abendessen.

Ach ja, die Schokokugeln sind nichts geworden. Aber ich hatte ja schon damit gerechnet.

Um 18 Uhr könnten wir dann essen. Es gab Salat mit Rindfleischbratwurst als Vorspeise, Rinderfilet und Honigschinken mit Speckkartoffeln, Brokkoli, Möhren, Rosenkohl mit Maronen, frischem Spargel, gefüllte Zwieblen und Tomaten. Es hört ich wirklich viel an. Aber ich hatte keine Reste, ausser ein paar Möhren, Brokkoli und etwas Fleisch. Da bei uns nicht jeder alles mag, gab es Personengerecht. 

Nach dem Essen gingen Zwergnase und ich mit Kelly raus und Wolfgang bereitete alles vor.

Dann begann der gemütliche Teil des Abends….

Ich wünsche Euch nun noch ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Und schon mal einen guten Rutsch in das Jahr 2018.

Besucht mich doch mal bei Instagam. Dort geht es auch unter anderem mit unserem Weihnachtswochenende weiter.

Eure Lys

Advertisements

Unser Wochenende vom 01.12.-03.12.17 Emil der Wichtel hält Einzug

Ausnahmsweise mal wieder mit einem…

…Donnerstag

Zwergnase war im Bett und ich startete mit den letzte Vorbereitungen für Emil dem Wichtel. Denn dieser soll ja heute Nacht einziehen. Zwergnase ist fürchterlich aufgeregte, denn schon im Laufe der Woche hat Emil kleine Botschaften und Überraschungen hinterlassen. (Könnt Ihr auch regelmäßig bei Instagram sehen 😉 + Eindrücke aus unserem Alltag)

Naja, jedenfalls musste noch eine Wichteltür angebracht werden (mit einem kleinen Fenster in der Tür. Die leuchtet im Dunkeln. Also fluoreszierende Folie), dann bringt er noch eine Weihnachtsuhr mit, die rückwärts läuft (Link seht ihr wie es geht). Sie zeigt auch nicht die Uhrzeit an, sonder wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Und einen Adventskalender bringt Emil auch noch mit. Mit Schoki und klitze kleinen Überraschungen wie Malseife, Waschlappen, Fruchtquetschzeug… (Wir füllen täglich was in den Kalender, nicht alles auf einmal)

Wir hatten gerade kurz vor 23 Uhr, als Kelly und Finn sich meldeten. Der Zwerg wurde wach! Scheiei…. Mist! Gott sei Dank bekommt er kaum was mit wenn er gerade wach geworden ist. Aber sicherheitshalber tänzelte ich von seiner Kinderzimmertür bis zur Badezimmertür vor ihm her. Sicher ist sicher. Schon alleine weil so ein roter Adventskalender an einer weißen Wand eigentlich nicht zu übersehen ist. Eigentlich. Er sah nichts. – Dann konnte ich ins Bett.

Freitag

Nachdem der Zwerg im KiGa war, frühstückte ich erst einmal eine wunderbar duftende Honig-Pomelo, Kelloggs und Apfeltee mit Honig.

Dann ging es, wie gewohnt am Freitag, an den Hausputz. Der ziemlich fix ging. Nur das Wischen hebe ich mir für Samstag auf.

Gegen Mittag kam ich auch endlich dazu durch meine Weihnachtsbücher und Zeitschriften zu stöbern. Auf der Suche nach dem passenden Menü. Es mag ja nicht jeder alles…. :-/ Fey half mit.

Heute haben wir von unserer Firma Weihnachtsfeier. Deshalb kam Wolfgang eine gute Stunde früher nach Hause. Wir holten den Zwerg von KiGa ab und unterhielten uns noch über den Wichtel. Auch im KiGa zieht wohl ein Wichtel ein. Man hat schon Spuren gefunden. Dann war es auch schon an der Zeit sich fertig zu machen. Um halb 6 fuhren wir los und so gegen 12 waren wir wieder Zuhause.

Samstag

Der Tag startete blöd. Um halb 5 wurde ich durch Kopfschmerzen wach. Ich nahm rasch meine Migränetabletten, damit der Tag nicht blöder wurde und legte mich wieder hin. Brachte nur nichts. Es wurde immer schlimmer. Es wurde eine Migräne mit allem drum und dran. Schon das 2. mal innerhalb von 4 Wochen (ein mal an einem Montag). Ich glaube es wird immer schlimmer und öfter. Um 9 Uhr bekam ich noch eine Niesattacke, und nach einer solchen bin ich immer total erkältet. Na super Niesen und übel…. das passt gar nicht… Durchhalten, ist ja hoffentlich nur heute.

Um 11 Uhr sind wir los einen Adventskranz besorgen. In einem Gartencenter sahen wir einen, der noch nicht mal besonders Dekoriert war. Eine Schleife, drei Kugeln und ein bisschen Engelshaar. Für knapp 40€! Wer kauft denn so was?! Unsere Nordmanntanne mit 2 Meter 50 war letztes Jahr nur ein bisschen teurer. In dem Baumarkt neben an suchte Zwergnase einen aus, in seiner Lieblingsfarbe rot. Mir gefällt er jetzt nicht so gut, aber dem Zwerg und Wolfgang.

Und dann wieder ins Auto… Und mir ist sooo schlecht…. Durchhalten, durchhalten, durchhalten. Nur noch eben einkaufen.

Trotz Übelkeit machte ich Zwergnase und mir rasch ein paar Brote zu essen mit Brühe. Irgendwie tat das gut. Ausnahmsweise durfte Zwergi mal wieder mit der Play Station (1) spielen, der Schatzplanet. Wolfgang sagte ich sei eingeschlafen, ich glaubte es nicht so recht, denn ich habe mitbekommen wie sich Wolfgang mit meiner Mama unterhalten hat und was in dem Spiel von Zwergnase passierte. Vielleicht bin ich zwischendurch mal eingeschlafen.

Als ich „richtig“ wach war spielten Wolfgang und Zwergi gerade mit dem Schaufelradbagger von Wolfgang den er letztes Jahr zu Weihnachten von mir bekam

Zum Abendessen bestand Zwergnase darauf, den Fast-Food-Friday nach zu holen. Also gab es Pommes und Nuggets mit Salat.

Abends spielten wir noch zwei Spiele. Jenga…

Und Trivial Pursuit Disney. Das Jenga Spiel ist so eine Art Wahrheit oder Pflicht Spiel. Bei den grünen Steinen muss man eine Frage beantworten und beiden roten muss man eine Aufgabe erledigen. Dann gibt es noch naturfarbene Steine bei denen man nicht machen muss. Zwergi zog als erstes einen grünen Stein. Seine erste Frage lautete: Wer war deine erste Große Liebe? – Mama! – So ein kleines Tränchen kam dann doch in mein Auge. Zweite Frage: Worauf bist du stolz? – Darauf das ich Euch habe. Ihr seid die besten Eltern. -Da weinten wir beide.

Sonntag

Heute wollte ich eigentlich den Rest machen, an Dekoration.

Aber irgendwie ging alles schief. In unsere Wand bekomme ich nicht einen Nagel, eher haue ich die krumm. Aber dafür habe ich jetzt ein hübsches Loch in der Wand.

Wolfgang und Zwergnase wollten, oder besser sollten Plätzchen backen. Den Teig bereitete ich vor. Es lief auch alles ganz gut. Bis die Plätzchen verbrannten. So habe ich mir den 1. Advent NICHT vorgestellt. Ich habe schlechte Laune!

Jetzt räume ich den ganzen Schei… Mist weg und lasse die Wände halt kahl. Bis mir was einfällt wie ich alles an die Wand bekomme. Ich bin unzufrieden, weil ich kaum das geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Mein Dekoast hängt immer noch nicht (sollte er schon zu Halloween),  die Wände sind kahl, dabei habe ich ganz viele Tannenzweige in der Garage, ich habe nicht gebacken  (es sollte Walnußlebkuchen geben) und die Außenbeleuchtung ist auch noch nicht dran. Das werde ich nächstes Jahr als erstes machen, so Anfang, Mitte November.

Ab 16 Uhr machten wir es uns dann gemütlich und feierten den Advent. Wir hörten CD’s von Rolf Zuckowski, sangen auch selber, erzählten uns was wir uns zu Weihnachten wünschen, oder wie wir früher Weihnachten gefeiert haben. Da musste ich wieder ganz wehmütig an meine Oma denken, wie wir gesungen haben, Gedichte aufgesagt haben, fast alle Lieder und Gedichte kenne ich von ihr. Und wie sie mir von früher erzählt hat, vom 1. und 2. Weltkrieg. Es war eine so schöne Zeit. Wie ich diese vermisse, das glaubt mir keiner. Ich vermisse die Geschichten, ihren Geruch ihr Stimme und wie sie sprach, meist Plattdeutsch, sauerländer Platt.

Irgendwann kam das Gespräch auf Weihnachtsmann und Christkind. Zwergnase glaubte nie an diese. Warum weiß ich nicht. Und dann sagte er es: „Mama. Der Wichtel bist doch du!?“ – Was sollte ich dazu sagen? „Ja, aber ich wollte ein bisschen Zauber zu uns nach Hause holen. Einen Wichtel, der Streiche ausheckt, der Geschichten zu erzählen hat und noch so einiges mehr. Einen Zauber der uns allen die Augen leuchten lässt. Weil Weihnachten eh eine besondere Zeit ist. Darf dir denn Emil weiter schreiben?“ Er darf und freut sich auf weiter auf seine Botschaften.

Das war auch schon Unser Wochenende. Ich wünsche Euch eine schöne Dezemberwoche.

Eure Lys