Klorollen- Gespenster

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Das Gespenst in der Mitte ist mit Strukturpaste bestrichen worden, keine Acrylfarbe
von Lys

Ihr Braucht

  1. Leere Klorollen
  2. weißes Krepppapier
  3. weiße Acrylfarbe
  4. Wackelaugen
  5. schwarzen Edding
  6. weißes Tonpapier
  7. Bastlkleber
  8. Küchenrolle oder Zeitungspapier
  9. Schere
  10. Nadel und Faden (zum Aufhängen)

So wir es gemacht

  1. Die leere Klorolle überzieht ihr mit einer Lage Pappmache. Dafür benötigt Ihr die Küchenrolle oder das Zeitungspapier, für die Festigkeit, dann knickt das Gespenst nicht so schnell. Ich nahm Küchenrolle. Dieses lasst ihr dann gut austrocknen
  2. Die Rolle malt Ihr dann mit der weißen Farbe an. In die noch nasse Farbe habe ich die Wackelaugen gedrückt. Ein Gespenst machte ich anstelle von Farbe mit weißer Strukturpaste, mir gefällt es super gut, ist aber etwas schwer. Noch habe ich keine Ahnung, ob es an der Schnur zum befestigen halten wird.
  3. Aus dem weißen Tonpapier fertigt Ihr die Arme des Geistes an. Die Arme sollten durchgängig sein und 12-13cm lang sein. Diese werden hinten an dem Gespenst angeklebt. Leider bin ich nicht in der Lage Euch eine Vorlage zu liefern. Wenn es Euch was bringt, versuch es mir diesem Bild…

 

  1. Sobald auch die Farbe getrocknet ist, klebt Ihr an einem Ende das Krepppapier an der Innenseite der Klorolle fest. Das Stück, welches ich klebte hat die ca. Maße von 30 x 20 cm. Oder kurz, bei der länge bin ich mir nicht ganz sicher, kommt aber gut hin. Breite: Da es Krepppapier ja meist nur „Aufgewickelt“ gibt, habe ich aus einem ca. 30cm langen Stück 3 „Flatter- Schwänze“ hinbekommen.
  2. Ist der Kleber dann getrocknet, schneidet ihr, fast bis zur Klorolledas Krepppapier ein. In etwas 1 cm Abständen
  3. Mit dem Edding malt Ihr Eurem Gespenst noch ein Gesicht, bohrt mit einer Nadel noch zwei kleine Löcher an den Seiten und fädelt einen Faden zum aufhängen hindurch. Fertig

Tipp: So kann man auch Fledermäuse basteln

Unser Abenteuerrucksack

Wie ich es als Kind gehasst habe, diese Spaziergänge mit der Familie am Sonntag. Als wir noch zwischen Sauerland und Ruhrgebiet gewohnt haben, wollte mich meinem Mama immer dazu überreden mal wieder spazieren zu gehen. Meine Antwort „Habe ich nen Hund?!“ „Im Leben nicht“ – Heute habe ich einen Hund, also raus. Und unter diesen Umständen lasse ich mir das auch durchaus gefallen.

Aber für  Kinder ist „Draußen“ wichtig. Finde ich jedenfalls. Man kann, ganz so nebenbei, was lernen. Man kann be“greifen“, entdecken und noch vieles mehr. Da ich unseren Zwerg nicht mit superlangweiligen Sonntags- Nachmittags Spaziergängen zu Tode langweilen möchte, ich hab ihn ja doch schon ziemlich lieb, habe ich mir was ausgedacht, damit das spazieren gehen nicht ganz so langweilig ist. Unseren Abenteuerrucksack, den wir jedes mal mitnehmen wenn wir länger spazieren gehen.

In diesem Rucksack, den wir irgendwann irgendwo einmal gewonnen haben und nur nutzlos auf dem Dachboden stand, finden sich diverse Dinge, die ein Abenteuer mal gebrauchen könnte.

Wir haben darin:

  • 2 Tücher für einen Verband, oder um daraus einen weiteren Rucksack oder Tasche zu knoten (wie ein Rucksack aus Tüchern geknotet wird zeige ich Euch hier )
  • Pflaster
  • Pinzette
  • eine Creme gegen Insektenstiche
  • Arnikasalbe für Verstauchungen oder Prellungen
  • Desinfikationsmittel
  • einen Handbohrer oder Korkenzieher
  • Maßband
  • Gummibänder
  • Taschentücher
  • Isolierband
  • Zündhölzer
  • Frischhaltefolie
  • eine leere Kunststoffflasche
  • Büroklammern
  • ein festes Seil
  • Kreide und einen Edding
  • Blumendraht
  • ein leeres Notizbuch, um unsere Entdeckungen feste zu halten, bzw. hinein zu kleben
  • Gips
  • Wäscheklammern
  • ein grünes Netz (zur Tarnung, um Vögel zu beobachten)
  • Einweghandschuhe
  • Pinsel
  • kleine Schaufel und Harke
  • Zip Plastikbeutel
  • Kescher
  • Taschenlampe
  • Regencape
  • Bestimmungsbücher für Vögel, Pflanzen usw. (Wir haben kleine Ringblöcke, die es mal von Scout gab)

Und was wirklich wichtig ist!!!

  • eine Trillerpfeife! Die hat allerdings der Zwerg mit einem langen Band in seiner Hosentasche. Das Band ist an der Hose fest gemacht. Für den Fall, dass ihm was passieren sollte und wir ihn nicht rufen hören können.

Wir tragen all diese Dinge nicht immer bei uns. Ab und zu suchen wir uns Sachen heraus, die wir glauben oder vermuten zu brauchen.

Trotz alle dem ist der Rucksack nicht schwer wenn er mit all den Dingen beladen ist. Gut, für einen Zwerg schon ;-), da er auch nicht gerade klein ist.

Was nehmt Ihr alle mit raus? Was entdeckt Ihr am liebsten?

Eure Lys 🙂